Vierte Stolpersteinverlegung in Gersfeld am 16.05.2025

Jan Gutermuth • 16. Mai 2025

Vierte Stolpersteinverlegung in Gersfeld am 16.05.2025

Stolperstein für den letzten noch lebenden vertriebenen Gersfelder verlegt


Am Freitag den 16. Mai fand in der Rhönstadt Gersfeld die mittlerweile vierte Verlegung von „Stolpersteinen“ zur Erinnerung an die in der NS-Zeit getöteten und vertriebenen jüdischen Mitbürger statt.


Der Arbeitskreis Geschichte und Denkmalpflege des Rhönklub Zweigvereins Gersfeld hat wie bereits in der Vergangenheit die Schicksale und Geschichten hinter den Vertriebenen recherchiert.


Zur Verlegung der 18 „Stolpersteine“ in Gersfeld, waren insgesamt 6 Gäste aus den USA angereist. Stacy, Brianna und Nickolas Goldner, sowie Lori und Andy Pachefsky waren als Nachfahren der Familie Goldner extra aus Wisconsin angereist, um dem Gedenken an ihre Eltern, Großeltern und Urgroßeltern beizuwohnen.


Familie Goldner betrieb bis in die 1930er Jahre direkt neben der evangelischen Barockkirche in Gersfeld eine Gerberei mit Lederhandel und Schuhmacherbedarf. Die 7-köpfige Familie (in 3 Generationen) versuchte sich und ihr Geschäft verzweifelt in Gersfeld zu halten, musste sich jedoch dem Nazi-Terror und Boykotts beugen und zerstreute sich schließlich auf 3 Kontinente. Von Babette Goldner haben ich aus dieser Zeit 2 Briefe erhalten, die eindrucksvoll berichten wie die Familie (erfolglos) versuchte sich und ihre Zukunft in Deutschland zu retten.


Besonders der 1930 geborene Ernst litt extrem unter der antijüdischen Stimmung im Jahre seiner Einschulung 1937. Er wurde so schlimm von manchen Kindern malträtiert, dass sich die Eltern nicht anders zu helfen wussten, als ihn nach Kassel in ein jüdisches Waisenhaus zu geben, wo er bis zur Flucht der Familie 1938 unterrichtet wurde. Ernst litt bis zu seinem Tode 2016 sehr unter diesen frühen Kindheitserlebnissen.


Sein Bruder Manfred (geboren 1936) war damals das jüngste Mitglied der Familie Goldner und ist heute (nach aktuellem Wissensstand) der letzte noch lebende vertriebene Gersfelder. Es war Jan Gutermuth vom Rhönklub Gersfeld eine ganz besondere Ehre einen Stolperstein für ihn noch zu seinen Lebzeiten verlegen zu können. Manfred (genannt Fred) konnte zu der Verlegung zwar nicht anreisen, war jedoch von zwei Enkeln und einer Schwiegertochter vertreten, welche eine Live-Schaltung der Zeremonie in die USA ermöglichten.


Andy Pachefsky war es eine besonders große Freude den Stolperstein für seinen Großvater Ernst Goldner eigenhändig in das Gersfelder Straßenpflaster zu legen. Seine Mutter Lori war von der Zeremonie extrem gerührt und brachte ihre Gefühle zum Ausdruck: „Sie findet Gersfeld so wunderschön, die Leute so nett und kann gar nicht verstehen wie an so einem Ort solche Dinge geschehen konnten“.


Die Familie Goldner (die eigens für die Verlegung angefertigte T-Shirts trug), plant außerdem Steine aus der Gersfelder Kaskadenschlucht mit in die USA zu nehmen um diese als Erinnerung an die verlorene Heimat auf die Gräber der verstorbenen Goldners zu legen.

 

Im Haus auf der anderen Straßenseite lebte ein anderer Teil der Familie Goldner. Lehmann Goldner I betrieb hier mit seinem Bruder Gerson einen Getreide- und Futtermittelhandel. Sie berichteten nach ihrer Flucht davon, wie sie von lokalen NSDAP-Mitgliedern gefangengenommen und zum Erlassen von Schulden verschiedener Parteimitglieder gezwungen wurden. Das Lager des Geschäftes wurde später geplündert und Gerson Goldner kam im Zuge der Novemberpogrome 1938 für einen Monat ins KZ-Buchenwald. Danach konnte die Familie 1939 noch im letzten Moment in die USA flüchten.

 

Familie Katzmann, die mit ihren 3 Töchtern einen Landmaschinenhandel direkt neben dem Gersfelder Rathaus betrieb, berichtete davon, wie viele Kunden nach der Machtergreifung der NSDAP ihre Raten nicht mehr beglichen und sich teilweise unter Androhung von Gewalt falsche Quittungen ausstellen ließen. Die damals 20 Jahre alte Ruth Katzmann berichtete, wie sie von einem Bauern mit der Mistgabel vertrieben wurde. Die Familie erkannte 1935, dass sie keine Zukunft mehr in Deutschland haben würde und verließ das Land zunächst in Richtung Palästina. Ein Teil der Familie zog später jedoch weiter in Richtung USA. Stephen Feldheim (ein Enkel von Senta Katzmann) war für die Verlegung aus New York angereist und über die Anteilnahme der etwa 30 anwesenden Gersfelder sehr ergriffen. Er hätte mit einer solchen Atmosphäre nicht gerechnet und knüpfte direkt mit mehreren Gersfeldern (und der Familie Goldner) Kontakt.


Keiner der 6 Gäste aus Übersee macht sich (nach eigenen Angaben) mit einem schlechten Gefühl zurück auf den Heimweg in die „neue Heimat“ USA.


In Gersfeld liegen nun insgesamt 63 Stolpersteine und der Rhönklub Gersfeld gemeinsam mit der Stadt Gersfeld möchte mit dem Projekt auch weiter gegen das Vergessen angehen.


Der 88 Jahre alte Manfred „Fred“ Goldner wünschte sich aus der Ferne, dass das Geschehene nicht vergessen werden möge, damit sich die Geschichte nicht wiederholt. Die Organisatoren hoffen dazu einen kleinen Teil beigetragen zu haben.


Text: Jan Gutermuth

Bilder: Klaus Peter Gutermuth

von Karola Ferchland 8. März 2026
Frauentagswanderung am 08.03.2026 B ericht folgt Bilder: Karola Ferchland Text: Karola Ferchland
von Susi Maul und Margit Trittin 22. Februar 2026
Kräppelwanderung am Sonntag 22. März 2026 Nachdem wir uns am Sonntag, den 22.02.2026, am Gersfelder Marktplatz getroffen hatten wanderten wir durch den Schloßpark über den Komberg nach Schachen und weiter nach Maiersbach. Wir waren 11 Wanderer und unterwegs gesellten sich noch 3 weitere Wanderer dazu. Mit 14 Wanderern trafen wir gegen 14:30 Uhr im Gasthof Erlengrund in Maiersbach ein. Unterwegs hatten wir Wind, Sturm und Regen zu überstehen. Der Schnee war schon überall weggetaut und Erle und Haselnuss haben sich schon auf Frühjahr eingestellt. Nach Maiersbach waren noch 11 zusätzliche Rhönklubberer mit den Autos gekommen, so dass wir insgesamt 25 Personen waren. Die Wirtin Ellen Goldbach erwartete uns schon und sie hatte wieder herrlich duftende Kräppel für uns gebacken. Bei Kaffee und Kräppel und lustiger Unterhaltung verging die Zeit wie im Fluge. Gegen 16:00 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg. Das Wetter hatte sich nicht beruhigt und so wurden wir auch auf dem Heimweg nass. Ein gelungener Hutzelsonntag mit Regen und guten Kräppeln. Wanderstrecke: 7 km Wanderführerin: Susi Maul Bilder und Text: Maul Susi und Trittin Margit
von Jenny Hüttner 7. Februar 2026
Bericht Schneeschuh-Tour am 07.02.2026 Während der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag bot Waldemar Niebling spontan an, dass er die diesjährige Schneeschuh-Tour am Samstag, 7. Februar durchführen könne. Derzeit bietet die Rhön eine herrliche Winterlandschaft und die Wetterprognose verhieß, dass der derzeit liegenden Schnee auch noch in der kommenden Woche liegen würde. Wir hofften so auf ein schönes Wintererlebnis mit der Schneeschuh-Tour. Doch leider hatten wir rund um Gersfeld einen Nebeltag am 7. Februar 2026 und die Temperatur zeigte +3° C an. Also stand im Mittelpunkt mehr das Erlebnis mit Schneeschuhen unterwegs zu sein und nicht die vielleicht grandiose Ausschicht am Simmelsbergplateau im Vordergrund. Die Gruppe traf sich am Bürgerhaus Rodenbach und nach einer kurzen Einweisung durch Waldemar an diejenigen, die bisher noch keine Erfahrung mit Schneeschuhen hatten, starteten wir in Richtung Simmelsberg und es wurde auf der Strecke der neuen Extratour „Der Gersfelder“ den Wald nach oben gegangen. Nach dem knackigen Anstieg durch den Wald kamen wir an dem Schanzentisch der ehemaligen Skisprunganlage vorbei. Waldemar versorgte die Gruppe laufend mit Geschichtlichem rund um den Simmelsberg, die Historie rund um das Skispringen am Simmelsberg und der gesamten Rhön. Auf halber Höhe kurz unterhalb des Plateaus lichtete sich für einen kurzen Augenblick der Nebel und wir konnten den Stadtteil Rengersfeld gegenüber schemenhaft erkennen. Doch der Nebel hielt sich oberhalb und lies leider keine einzige Möglichkeit die herrlichen Aussichten ins Fuldatal oder auf die bayerische Seite zu. Den Gästen, die extra aus dem Raum Würzburg zu dieser Wanderung angereist waren, boten wir an, gerne bei schönerem Wetter nochmal zu kommen um die Wanderung – auch ggf. ohne Schneeschuhe – zu gehen. Oben am Gipfel des Simmelsbergs angekommen wartete Waldemar, der über 30 Bienenstöcke als Hobbyimker besitzt, mit einem besonderen Gipfelschnaps auf – selbstgemachter Honig-Propolis-Likör – was für eine schöne Belohnung für alle die mitgekommen sind und dem Nebelwetter getrotzt haben. Den Abstieg nahmen wir dann über den Wanderweg vorbei an der Frankfurter Hütte und über den unteren Teil der Skipiste vom Skiclub Hanau. Alle Skifahrer waren durch Liftschluss von der Piste verschwunden, so dass wir ohne Gefahr den Teil laufen konnten. Über den Rodelhang und die Wiese erreichten alle 6 Teilnehmer nach 2,5 Stunden und 3 km aber mit einigen Höhenmetern alle wieder den Ausgangspunkt am Bürgerhaus Rodenbach. Herzlichen Dank an Waldemar Niebling für die tolle Wanderführung und an Verena Korell für die Stellung der Schneeschuhausrüstung. Text: Jenny Hüttner Fotos: Karola Ferchland, Jenny Hüttner und Stefan Hüttner
von Margit Trittin 30. Januar 2026
Jahreshauptversammlung Rhönklub Zweigverein Gersfeld am 30.01.2026 Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Gersfelder Rhönklub Zweigvereins vermittelte einen Rückblick auf das Jahr 2025. Die Vorsitzende Margit Trittin berichtete über die erfreuliche Tatsache, dass die Geschäftsstelle des Gesamtrhönklubs nach 150 Jahren von Fulda nach Gersfeld gezogen ist. Gleichzeitig betonte sie, dass es für den Gersfelder Verein und seine Mitglieder eine Verpflichtung sei, den Hauptvorstand und die Damen der Geschäftsstelle zu unterstützen. Am 08.08. und 09.08.2026 wird der Rhönklub sein 150-jähriges Bestehen in Gersfeld feiern. Hier sind die Vereinsmitglieder ebenfalls gefordert das Jubiläum zu einem freudigen Fest für den Verein und für die Rhön und Gersfeld zu gestalten. Im Rückblick auf das vergangene Jahr wies die Vorsitzende noch einmal auf die Feier 100 Jahre Trachtengruppe, das 75-jährige Bestehen des Deutschen Aeroclubs mit einer Wanderung auf die Wasserkuppe, die Kippelbachfeier und die weiteren Stolpersteinverlegungen in Gersfeld hin. Ein besonderes Highlight war für den Verein die Einweihung der Extratour Gersfeld. Der Wegewart Manfred Weinig hatte gemeinsam mit dem Naturpark Rhön die Strecke ausgesucht und markiert. Die neue Extratour wird sehr gut angenommen. Von der Einweihung im April 2025 bis zum Oktober 2025 sind über 10.000 Personen auf der Extratour gewandert. Die Wanderwartin Sabrina Heid zählte die in 2025 angebotenen Wanderungen auf. Insgesamt sind 96 Wanderungen durch die Wanderführer des Gersfelder Rhönklubs begleitet worden. Neben den Wanderungen des Vereins, sind es die von der Stadt Gersfeld angebotenen Freitagswanderungen, Wandergruppen und Busgruppen begleitet sowie Stadtführungen übernommen. Manfred Weinig hat insgesamt 29 Gourmetführungen durchgeführt. In 2025 sind 2 Seniorenwanderungen angeboten worden, die großen Anklang fanden. Die Familienwanderungen hatten ebenfalls guten Zuspruch. Frau Sabine Martin vom Kulturteam des Gersfelder Rhönklubs, gab in der Versammlung einen Rückblick auf die Kulturveranstaltungen, u.a. Besuch Konzert Schlagerperlen, Winterzeitkino, Jagdhornblasen, Führung in Schlitz, Kabarett im Kulturkeller und Revue in Meiningen. Für den Arbeitskreis Geschichte und Denkmalpflege berichtete Jan Gutermuth über die Absicht die Siedlung Veylberg zu ergründen, eine Tafel zur Schneeburg aufzustellen sowie über die Mitwirkung bei der Geschichte der Turnhalle Gersfeld. Bei 2 Stolpersteinverlegungen in Gersfeld waren auch Nachfahren ehemals in Gersfeld beheimateter Juden dabei. Die Angehörigen kamen aus Israel, Australien und USA. Zwei Ausstellungen, zum einen über die abgesiedelten Dörfer im Truppenübungsplatz und zum anderen über die Geschichte der Juden in der Rhön haben in der Galerie Gersfeld stattgefunden. Der Singkreis des Gersfelder Rhönklubs traf sich insgesamt 12 Mal. Unter der musikalischen Begleitung von Renate Müller, Karin Boll, Wolfgang und Andrea Weinig wurden Volksweisen und Rhöner Lieder gesungen. Der Platt-Stammtisch konnte neue Personen gewinnen. Neben der Beteiligung am Rhöner Hörkalender, dem Besuch des Rhönmuseums in Fladungen und einem dargebotenen Sketch im „Welcome In“ in Fulda, informierten sich die Platt-Schwätzer über die Imkerei von Waldemar Niebling in Platt. Waldemar Niebling als Naturschutzwart berichtete von der Säuberung der Nistkästen gemeinsam mit Helmut Schleicher und der Lupinenmahd auf der Hohen Rhön. Der 2. Vorsitzende des Vereins Jan Gutermuth, die 2. Kassenwartin Petra Filke, der 2. Schriftführer Stefan Schleicher, der Naturschutzwart Waldemar Niebling und neu im Vorstand die 2. Beisitzerin Susi Maul wurden einstimmig gewählt. Die Vorsitzende gab zum Abschluss noch eine Übersicht über die geplante Jubiläumsveranstaltung des Rhönklubs im August 2026 und dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern. Der Bürgermeister Dr. Steffen Korell sprach den Dank der Stadt Gersfeld an die Rhönklubmitglieder für ihre umfangreiche Unterstützung der touristischen Aktivitäten der Stadt Gersfeld aus und erklärte, dass die Stadt Gersfeld die Jubiläumsveranstaltung am 08.08/09.08.2026 tatkräftig unterstützen wird.
von Jenny Hüttner 18. Januar 2026
Bericht Eröffnung Wanderjahr 2026 auf dem Kreuzberg am 18.01.2026
von Marietta Preiß-Schäfer 5. Dezember 2025
Adventsfeier im Bürgerhaus Rodenbach am 05.12.2025
von Margit Trittin 5. Dezember 2025
Weihnachtsbrief der Vorsitzenden Dezember 2025 Liebe Rhönklubfreundinnen und -freunde, danke, dass Sie unserem Verein nach wie vor die Treue halten. Es geht wieder ein ereignisreiches Jahr mit vielen Aktivitäten unseres Vereins vorbei. Am 28. November 2025 ist eine für unseren Gersfelder Zweigverein bedeutende Entscheidung gefallen. Die Geschäftsstelle des Rhönklubs, seit 1876 in Fulda ansässig, wird nach Gersfeld umziehen. Und im Jubiläumsjahr 2026 feiern wir unser 150–jähriges Bestehen in Gersfeld. Das wir noch einmal viel Arbeit und Engagement für unsere Vereinsmitglieder bedeuten. Wenn Sie uns unterstützen möchten, können Sie das gerne mit Ihrer Arbeitskraft und natürlich auch mit einer Spende tun. In diesem Jahr ist eine bedeutende attraktive neue Wanderstrecke, die Extratour Gersfeld, eröffnet worden. Sie ist 13,2 km lang und führt vorbei am Wildpark, auf den Himmeldunkberg, die Hohe Hölle und den Simmelsberg, über Rodenbach und dem Rodenbacher Köpfchen nach Gersfeld zurück. Sie ist jetzt schon einer der beliebtesten Wanderstrecken der zentralen Rhön. Von der Eröffnung am 13.04.2025 bis Mitte November 2025 sind insgesamt 10.082 Wanderer die Strecke gelaufen. Die Ausschilderung hatte unser Wegewart Manfred Weinig übernommen. Gemeinsam mit dem Naturpark Hessische Rhön (hier insbesondere Michael Müller) und Herrn Joachim Jenrich wurde die Strecke ausgesucht und das Marketing mit der Tourist-Information auf den Weg gebracht. Das war eine Mammutaufgabe, für die wir den beiden Akteuren Manfred und MIchael aufrichtig danken. Unsere eigenen Wanderungen mit 21 Angeboten über das Jahr wurden gut angenommen. Gut besucht war auch wieder unsere Weinbergwanderung, diesmal mit einem Besuch in Hammelburg. Eine E-Bike-Tour rundete für die sportlichen von uns das Angebot ab. Eine Vielzahl von Wanderungen, halbtags und ganztags hat unser Verein angeboten. Insgesamt 4 Angebote für Familien, 2 Seniorenwanderungen, 21 Gästewanderungen, 29 Gourmetführungen, 1 Führung Schulklasse, 3 betreute Busgruppen, 1 Wanderwoche einer Gruppe, 15 Stadtführungen haben wir neben den angebotenen Wanderungen aus unserem Wanderplan geführt und betreut. Unser Kultur-Team unter der Leitung von Marietta Preiß-Schäfer hatte viele interessante Angebote im Programm (Winterzeitkino, Theater Meiningen, Film Konklave, Jagdhornbläser, Kabarett, Schlagerperlen). Im August hatten wir gleich 2 größere Ereignisse, zum einen das 75jährige Jubiläum des Deutschen Aero-Clubs in Gersfeld mit der Führung einer großen Wandergruppe auf die Wasserkuppe und zum anderen die Kippelbachfeier zur Erinnerung an die Absiedlung des Dorfes im Jahr 1938. Unsere ältesten Teilnehmer waren Kurt Leuber, 96 Jahre, und Gustav Schleicher mit 100 Jahren. Auch in diesem Jahr wurden wieder Stolpersteine für die ehemals jüdischen Mitbürger verlegt. Jan Gutermuth, Vorsitzender unserer Arbeitsgruppe Geschichte und Dankmalpflege organisierte die Verlegungen und führte Gruppen durch Gersfeld, um das jüdische Leben in unserer Stadt erlebbar zu machen. Spenden ermöglichen das. Die Trachtengruppe Gersfeld feierte in diesem Jahr 100 Jahre seit der Gründung. Die Gruppe selbst gibt es nicht mehr und sie tritt nicht mehr auf. Aber 100 Jahre seit der Gründung war ein Anlass alle ehemaligen Trachtengruppentänzerinnen und-tänzer einzuladen. In der Stadthalle feierten über 150 Personen ein fröhliches Fest gemeinsam mit der Jugend der Kirmesgesellschaft Gersfeld. Der Singkreis und der Platt-Stammtisch haben auch in diesem Jahr wieder viel Engagement an den Tag gelegt. Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Gersfelder Mundartgruppe wieder an dem Rhöner Hörkalender. Der Podcast ist ab 01.12.2025 im Internet unter www.mit-und-fuer.de/hoerkalender zu hören. Wer kein Internet hat, kann die Telefonnummer: 06654 - 344 98 95 wählen. Zu hören sind täglich Geschichten, Gedichte, Lieder, Beiträge über Bräuche und Handwerk in der Rhön, zum größten Teil in Platt. Unser ältester Teilnehmer am Platt-Stammtisch, Gustav Schleicher, hat im Oktober 2025 seine letzte Wanderung angetreten. Wir haben ihn auf seinem letzten Weg begleitet und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Waldemar Niebling, unser Naturschutzwart hat wieder die Nistkästen im Schlosspark und am Friedhof gesäubert, eine Lupinenmahd auf der Hochrhön organisiert und dem Platt-Stammtisch anhand seiner eigenen Bienenvölker die Imkerei erklärt, selbstverständlich in Rhöner Platt. Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die unseren Verein mitgestalten. Mit dem großen Team der ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder und der Wanderführerinnen und -führern haben wir wieder eine breite Palette von Veranstaltungen angeboten und sowohl die Tourist-Information unterstützt als auch an anderen Veranstaltungen mitgewirkt. Bedanken möchte ich mich bei den Wanderführerinnen und Wanderführern, die mit Idee und Einfallsreichtum unseren Wanderplan, die Stadtführungen und die Freitagswanderungen der Tourist-Information übernehmen. Ein Dank gebührt auch allen, die mit Spenden unser Vereinsleben unterstützt haben. In Namen des Gersfelder Rhönklub Zweigvereins bedanke ich mich bei Ihnen für Ihre Treue und Verbundenheit zur Rhön und zu unserem Verein. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie, Ihren Partnerinnen, Partnern und Freunden ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Beschluss des Jahres 2025. Ihre
von Marietta Preiß-Schäfer 20. November 2025
Bericht zur Aufführung des Totalen Bamberger Cabarets (TBC) Donnerstag, 20. November 2025 im Kulturkeller in Fulda Wenn eine Musterung auf dem Kreis-LEHR-Ersatzamt stattfindet, eine Interview mit dem Coronavirus geführt wird und Fulda wegen des Klimawandels künftig einen Zugang zum Meer hat, dann sind das Szenen, die das „Totale Bamberger Cabaret“ darstellt. Von dieser, mit viel Humor gewürzten Politsatire, ließen wir uns am 20. November im Kulturkeller in Fulda begeistern. Unter anderem wurde eine sprachliche Alternative zum Gendern vorgestellt, bei dem vertauschte Buchstaben und Silben die Lachmuskeln strapazierten. Eine Szene nahm Markus Söder und Hubert Aiwanger aufs Korn, die durch den Eigenversuch die Gefährlichkeit von Haschisch beweisen wollten. So reihten sich Beiträge zum Lachen an Darstellungen mit kritischem Hintergrund. Letztlich waren wir uns einig, dass wir diese drei Darsteller mit ihrem nächsten Programm wieder anschauen wollen. Bericht: Marietta Preiß-Schäfer
von Sabrina Heid 29. Oktober 2025
Halloweenaktion Kürbisschnitzen von Guter Stube und Rhönklubjugend am 29.10.2025
von Marietta Preiß-Schäfer 25. Oktober 2025
Schlagerperlen, Kulturscheune Eichenzell, Samstag 25. Oktober 2025 Einen beschwingten Abend genossen 10 Frauen in der Kulturscheune in Eichenzell. Mit „Schlagerperlen“ unterhielt die Tanz-A-Band am 25. Oktober mit Melodien der 50er bis 70er Jahre. Das Orchester wurde vom ehemaligen Dirigenten unserer Stadtkapelle, Jannik Helm, geleitet. Er führte auch durch das Programm, das bei vielen Liedern zum Mitsingen einlud. Evergreens, Ohrwürmer, Balladen, Swing und Jazz wurden entweder als Instrumentalstücke oder durch Gesang von der stimmgewaltigen Ina Günder vorgetragen. Die herbstlich dekorierte Kulturscheune trug zu einem gelungenen Abend bei. So war es auch folgerichtig, dass die Musiker erst nach einigen Zugaben die Bühne verlassen durften. Bericht: Marietta Preiß-Schäfer 
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