Jahreshauptversammlung am 24. Januar 2025

Margit Trittin • 24. Januar 2025

Langjährige Kulturwartin Renate Müller gibt ihr Amt ab

Bericht über die Jahreshauptversammlung des Gersfelder Rhönklubs am 24.01.2025


Die Vorsitzende des Gersfelder Rhönklub Zweigvereins Margit Trittin gab eine Übersicht über die Aktivitäten des Vereins im Jahr 2024. Der Gersfelder Rhönklub Zweigverein führte im Jahr 2024 insgesamt die stattliche Zahl von 139 Wanderungen mit 1705 Teilnehmern durch. Es wurden 623 Kilometer gewandert. 20 Wanderführer waren für den Rhönklub Gersfeld unterwegs. Der Verein unterstützte die Stadt Gersfeld und stellte für die Freitagswanderungen die Wanderführer, begleitete Reisegruppen mit dem Bus und betreute Wandergruppen. Daneben wurden durch Mitglieder des Gersfelder Zweigvereins Stadtführungen übernommen. Im Jahr 2024 waren es 30 Stadtführungen, die von 4 Stadtführern durchgeführt wurden. Zusätzlich bot Manfred Weinig bei insgesamt 46 Gourmetführungen mit 620 teilnehmenden Personen einen Einblick in Geschichte und Kulinarik der Rhön. Ein besonderes Highlight im 2024 war wieder die Weinbergfahrt nach Franken, die von Jenny und Stefan Hüttner organisiert wurde.


Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde der verstorbenen Mitglieder des Jahres 2024 gedacht. Bei der Totenehrung erwähnte die Vorsitzende insbesondere den langjährigen Vorsitzendes des Vereins Berthold Krönung, der 21 Jahre Vorsitzender des Vereins war. Für seine Leistungen erhielt Berthold Krönung zahlreiche Auszeichnungen und war Ehrenmitglied des Vereins.


Die Mitgliederzahl im Verein (mit 580 Mitgliedern) ist gleich geblieben. Dies konnte durch die hohe Zahl von 21 Neuzugängen gesichert werden.


Der 2. Vorsitzende Jan Gutermuth berichtete über zwei weitere Stolpersteinverlegungen am 14. September und am 09. November 2024. Damit sind insgesamt 50 Stolpersteine in Gersfeld verlegt. Bei der Verlegung im September nahm eine Angehörige aus den USA teil. Ihre Familie lebte früher in Gersfeld. Das war ein besonderes Erlebnis für sie. 7 Führungen über das jüdische Leben in Gersfeld hat Jan Gutermuth durchgeführt. Für das Jahr 2025 sind bereits weitere 4 Führungen gebucht.


Als Arbeitsaufgabe für 2025 der Arbeitsgruppe Geschichte und Denkmalpflege ist die Bestandsaufnahme der Kirchenruine von Veylberg unter Beteiligung der Kreisarchäologie, die Erstellung einer Hinweistafel auf die Schneeburg, Archivarbeiten und Vorarbeiten für eine eigene Homepage zum historischen Gersfeld geplant.


Der Wegewart Manfred Weinig hatte ein sehr arbeitsintensives Jahr in 2024. Neben der Überprüfung aller Wanderwege (90 km) hat er gemeinsam mit dem Naturpark die Extratour „Gersfeld“ ausgewiesen. Dazu waren viele Besprechungen und Arbeitseinsätze erforderlich. Seine Leistungen wurden besonders hervorgehoben.


Die Line-Dance-Gruppe traf sich regelmäßig am Montag und am Freitag. Erfreulicherweise gibt es auch hier Neuzugänge. Jutta Braun berichtete von 17 Tänzern, die zwei öffentliche Auftritte hatten.

 

Der Platt-Stammtisch traf sich insgesamt 10 mal. Neben vielen unterhaltsamen Abenden beteiligten sich einige der Teilnehmer wieder am 3. Rhöner Hörkalender.


Frau Trittin dankte den vielen ehrenamtlich Tätigen im Verein für ihr Engagement.


Die Vereinskasse befindet sich in einem geordneten Zustand. Die Kassenprüferin Frau Ilse Gutmann-Friedel bat um Entlastung des Vorstandes. Dem Antrag folgte die Versammlung einstimmig.


Bei den Wahlen zum Vorstand wurden die 1. Vorsitzende Margit Trittin, der Kassenwart Thomas Niedling, die Schriftführerin Ingrid Boll-Mehler, die 1. Wanderwartin Sabrina Heid, der 1. Wegewart Manfred Weinig, die 1. Beisitzerin Silvia Scholz sowie der 3. Beisitzer Horst Günther jeweils einstimmig wiedergewählt.


Lediglich die Kulturwartin Renate Müller stand für eine erneute Amtszeit nicht zur Verfügung. Ihr wurde für 8 Jahre engagierte Kulturarbeit gedankt. Sie wird den Singkreis weiterführen. Für ihre vorbildliche Vereinsarbeit überreichte Frau Trittin ihr einen Blumenstrauß.


Als Kulturwartin gewählt wurde in der Nachfolge Frau Marietta Preiß-Schäfer. Sie wird mit einem Team von mehreren Personen die Kulturarbeit in den kommenden 2 Jahren übernehmen.


Zum Abschluss der Veranstaltung gab die 1. Vorsitzende Frau Trittin einen Ausblick auf die Aktivitäten des Jahres 2025. Eine erste besondere Veranstaltung wird die Eröffnung der Extratour „Gersfeld“ am 13. April 2025 sein. Die Kippelbachfeier soll am 03. August stattfinden. Ferner ist eine Feier geplant mit der an die Gründung der Trachtengruppe vor 100 Jahren erinnert wird. Der Verein plant eine Digitalisierung von Daten und eine aktuelle Pflege der eigenen Homepage. Mit den weiteren Stolpersteinverlegungen, den Führungen zum Thema „Jüdisches Leben in Gersfeld“, den Wanderungen, die im Wanderplan aufgeführt sind, steht wieder eine breite Palette von interessanten Veranstaltungen auf dem Programm. Der Verein ist zukunftssicher aufgestellt.


Trittin
1. Vorsitzende


Bericht: 1. Vorsitzende Margit Trittin

Bilder: Georg Fischer, CC BY-SA 3.0

von Margit Trittin 5. Juli 2026
Wanderung auf der Gersfelder Sonnenseite am 05. Juli 2026 Wir trafen uns um 9.00 Uhr am Gersfelder Marktplatz. 9 Wanderer starteten bei herrlichstem Wanderwetter und gingen über den heilklimatischen Rundweg 2 vorbei am Aussiedlerhof Richter den Südhang der Wasserkuppe bergan. Unterwegs gesellte sich eine weitere Wanderin zu uns. Wir rasteten kurz bei der Wegegabelung nach Obernhausen. Voller Elan erklommen wir den Eubestein und genossen die herrliche Aussicht von hier. In Abänderung unserer geplanten Route wanderten wir auf die Eube (830,8 m hoch). Über den sogenannten Indianerpfad suchten wir den Weg nach Güntersberg. Weil wir diesen Abstieg nicht fanden, liefen wir den früheren Skilifthang Richtung Guckaisee hinunter. Von hier aus führte uns der Weg nach Güntersberg. Im Bauernladen bei Claudia und Eckard machten wir Rast. Von hier aus ging es über das Roth nach Schachen und den Komberg wieder nach Gersfeld zurück. Um 15.00 Uhr waren wir wieder in Gersfeld. Die Route war mit 14 km länger als geplant. Trotzdem waren alle bei guter Laune. Auch der kleine Regenschauer unterwegs verdarb uns nicht die Stimmung. Text: Wanderführerin Margit Trittin Fotos: Margit Trittin und Thomas Niedling
von Margit Trittin 26. Juni 2026
Feierabendwanderung Burgruine Osterburg am Freitag, 26.06.2026 Mit unseren Wanderfreunden aus Oberweißenbrunn hatten wir uns verabredet. Vom Parkplatz des Doppelliftes Arnsberg wollten wir zur Osterburg laufen. Der Tag war sehr heiß (in Gersfeld 34°C). Die Wanderführerin Silvia Scholz sagte die Veranstaltung zunächst telefonisch ab. Die Vorsitzende Margit Trittin telefonierte mit dem Wanderführer der Oberweißenbrunner, Raimund Kleinhenz. Sie entschieden, sich an dem vereinbarten Ort zu treffen. Marianne und Ilse gesellten sich dazu. Wir gingen der Straße entlang im Schatten der Bäume und dann durch den Wald zur Osterburg. Nach ca. 20 Minuten erreichten wir unser Ziel. Im Innenhof des Burgfrieds erläuterte uns Raimund Kleinhenz die Geschichte und die Namensgebung der Burg. Die Ausgrabungen sind erst 2005 abgeschlossen worden. Nach einem kurzen Rundgang durch Palas und die umliegenden Höfe traten wir unseren Rückweg an. Danke an Raimund Kleinhenz, der leider der einzige Oberweißenbrunner bei der Veranstaltung war. Wanderstrecke insgesamt: 3 km Dauer mit Pausen und Erläuterungen: 2 Stunden Bericht und Fotos: Wanderführerin Margit Trittin
von Margit Trittin 23. Juni 2026
Der Gersfelder Rhönklub beteiligt sich seit vielen Jahren an der Mahd der Lupinen auf der Hochrhön. Dieses Jahr war bei schwülwarmen Sommerwetter wieder eine Männertruppe auf der Hochrhön aktiv. Die Gersfelder mähen immer die gleiche Fläche. Es sind die Stellen, die nicht mit Maschinen gemäht werden können. Die Fläche wird uns von der Bayrischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates zugeteilt. Mit viel Engagement haben sich 5 Männer (Otto Müller, Horst Günther, Kurt Schönfeld, Waldemar Niebling und Harald Hanka) der Beseitigung der nicht standorttypischen Pflanze gewidmet.  Versorgt wurde die Truppe mit einem reichhaltigen Frühstück von Susi Maul und Margit Trittin. Die Mäher mit Susi Maul auf der Hochrhön:
von Sabrina Heid 13. Juni 2026
Hessentag 2026 in Fulda Der Rhönklub war auf dem Hessentag mit einem Informationsstand in der beliebten Sonderschau „Der Natur auf der Spur“ vertreten. Am 13. Juni 2026 hatte der Zweigverein Gersfeld den Dienst übernommen. Bericht und Fotos: Sabrina Heid
von Ingrid Boll-Mehler 7. Juni 2026
E-Bike Tour "in die hohe Rhön" Am Sonntag, den 07.06.2026, starteten wir zu unserer diesjährigen ersten E-Bike-Tour des Gersfelder Rhönklubs. Ursprünglich war die Tour für den 31. Mai geplant; aufgrund des starken Regens am 31.05. vormittags und der schlechten Wettervorhersagen für den Nachmittag, haben wir an diesem Tag die Tour gegen 11 Uhr abgesagt und für den nächsten Sonntag erneut angesetzt. So versammelten wir uns am 07.06. um 13 Uhr bei herrlichem Radwetter vor dem Gersfelder Rathaus und machten vor dem Start eine Gemeinschaftsaufnahme. Insgesamt waren wir 7 Teilnehmer. Wir fuhren mit unseren E-Biks über Sandberg, Obernhausen, Gänshof, Alte Reichsstraße, durch den Wald am Holzberghof vorbei, zum Rothsee. Dort machten wir am Kiosk eine Einkehrpause mit Kaffee und Kuchen. Auch die Bratwürste und das Bier haben uns geschmeckt. Auf dem Rückweg fuhren wir ein kleines Stück die Hochrhönstraße und dann über Seitenwege runter nach Bischofsheim und über den Radweg nach Frankenheim, Oberweißenbrunn, Rodenbach, zurück zum Gersfelder Marktplatz, den wir gegen 17 Uhr wieder erreichten. Es war eine landschaftlich schöne, abwechslungsreiche Strecke (35 km), mit herrlichen Aussichten. Die Steigungen zum Beginn der Tour und die geschotterten Wege im Wald wurden von den Teilnehmern gut bewältigt. Unseren gemeinsamen „Abschluss“ machten wir bei herrlichem Sonnenschein und kühlen Getränken im Biergarten am Gersfelder Marktplatz. Die Tour hatten Margit Goldbach und Ingrid Boll-Mehler organisiert. Bericht und Fotos von Ingrid Boll-Mehler
von Marietta Preiß-Schäfer 30. Mai 2026
Tour zur Sonderausstellung ins Frankfurter „STÄDEL“ am 30.05.2026 Um uns mit der Kunst des Malers Claude Monet zu beschäftigen, machten wir uns am 30. Mai mit acht Personen auf den Weg nach Frankfurt ins „Städel“. Mit der Bahn erreichten wir gegen Mittag das Museum, wo zwei Rhönklubmitglieder, die im Frankfurter Raum wohnen, zu uns stießen. Alle besuchten im eigenen Tempo die Sonderausstellung mit dem Titel „Monets Küste“. Sehr schnell wurde uns klar, dass die Werbung für eine „Monet-Ausstellung“ irreführend war. Vielmehr stand im Mittelpunkt das Dorf Étretat in der Normandie. Dieses wurde im 19. Jahrhundert zum Ziel vieler Maler, Fotografen und Künstler. Dementsprechend wurden die Ansichten dieser Region, vor allem die Felsformationen und das Meer auf vielfältige Weise von unterschiedlichsten Künstlern dargestellt. Die verschiedenen Maltechniken, Ansichten, Fotografien waren beeindruckend, jedoch hatten wir einen Schwerpunkt bei Gemälden von Monet erwartet. Weitere Werke dieses Künstlers des Impressionismus fanden wir in den anderen Abteilungen des Städel. Diese boten auch überraschende Werke junger Künstler, wie lebensgroße Figuren von Kindern oder einem Turner. Je nach Wunsch setzten wir in Kleingruppen den Ausflug nach Frankfurt mit einem Abstecher nach Sachsenhausen, einem Kurzbesuch der Skulpturensammlung im Liebighaus oder einem Spaziergang am Main fort. Mit vielen neuen Eindrücken kehrten wir gegen Abend nach Gersfeld zurück. Bericht: Marietta Preiß-Schäfer Fotos: Vladislava Niedling
von Jan Gutermuth 8. Mai 2026
Sechste Stolperstein-Verlegung: Erinnerung an die Familien Federlein und Wahlhaus – Bewegende Rückgabe eines Gebetbuches Am 8. Mai 2026, dem Jahrestag des "Victory in Europe Day", fand in Gersfeld die sechste Stolperstein-Verlegung statt. Die Zeremonie gedachte der Rhöner und Gersfelder Opfer der NS-Zeit, die aufgrund ihrer Religion oder Abstammung verfolgt, gedemütigt, vertrieben und getötet wurden. Insgesamt 13 neue Stolpersteine wurden für Mitglieder der Familien Federlein und Wahlhaus verlegt. Ein besonderes Merkmal der diesjährigen Veranstaltung war die Anwesenheit zahlreicher Nachfahren aus München, England und den USA, was der Gedenkfeier eine sehr persönliche und bewegende Note verlieh. Im Fokus standen zwei Gersfelder Familien: Die Familie Federlein: Die Familie Federlein, ursprünglich aus Hettenhausen und später in der Fliegerstraße in Gersfeld ansässig, sah sich ab 1933 massiven Anfeindungen ausgesetzt. Julius und Selma Federlein, die in Gersfeld ein Viehhandelsgeschäft betrieben, wurden an der Ausübung ihres Berufs gehindert, Fensterscheiben ihres Hauses wurden eingeschlagen und ihre Kinder wurden in der Schule belästigt und geschlagen. 1936 flohen Julius und Selma zusammen mit fünf ihrer Kinder (Hermann, Babette, Ilse, Irma, Liselotte) nach Palästina. Julius Federlein verstarb dort 1942, Selma 1964 in Israel. Die älteren Söhne Max und Karl gingen eigene Wege: Max floh 1938 in die USA, Karl bereits 1933 als erster seiner Familie nach Palästina. Die Familie Federlein überlebte glücklicherweise komplett und zählt heute über 100 Nachfahren, die auf zwei Kontinenten leben und ein gutes Verhältnis zu Deutschland pflegen. Daniel Greenwald, ein Nachfahre der Familie Federlein, war eigens aus München angereist. Die Familie Wahlhaus: Abraham und Paula Wahlhaus lebten in der Karlstraße und waren ebenfalls im Viehhandel tätig. Auch sie litten unter der beginnenden NS-Verfolgung; Abraham wurde mehrfach angegriffen und sein Geschäft behindert. Ihr Sohn Sighard floh 1939 im Alter von 17 Jahren nach England, nachdem er eine Lehre als Feinmechaniker in Frankfurt absolviert hatte. Er diente später in der britischen Armee und hinterließ eine Familie mit zwei Söhnen. Sein Sohn Paul Wahlhaus reiste für die Zeremonie aus England an. Tragischerweise wurde Selmar Wahlhaus, der zweite Sohn, 1942 von Frankfurt nach Majdanek deportiert und dort kurz nach seinem 19. Geburtstag ermordet. Abraham und Paula Wahlhaus, die noch 1940 Visa für eine geplante Flucht nach Bolivien besaßen, konnten Deutschland nicht verlassen, da Ausreisen nach 1940 zunehmend durch die Behörden behindert wurden. Sie wurden 1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert, wo Abraham 1942 ums Leben kam. Paula wurde 1943 ins Vernichtungslager Auschwitz gebracht und dort ermordet. Ein besonders emotionaler Höhepunkt der Zeremonie war die Übergabe eines kleinen Gebetbuches, des sogenannten „Pentateuch“, das einst Rosa Morgenroth gehörte. Rosa und Löser Morgenroth, die 1941 aus Gersfeld ins Ghetto Riga deportiert und ermordet wurden, hatten das Buch vor ihrer Deportation in Gersfeld zurückgelassen. Es wurde über Jahrzehnte sicher aufbewahrt und nun nach fast 85 Jahren an ihre Nachfahrin Diane Morgenroth überreicht, die für die Zeremonie aus den USA angereist war. Dieses persönliche Erinnerungsstück symbolisiert ein Stück Familiengeschichte, das nun wieder in die Hände der ursprünglichen Familie zurückfand. Mit den nunmehr verlegten Steinen erhöht sich die Gesamtzahl der Stolpersteine in Gersfeld auf 96. Text: Jan Gutermuth Fotos: Klaus Peter Gutermuth
von Renate Müller 3. Mai 2026
Bericht Frühlingswanderung am 03.05.2026 auf dem Franziskusweg Am 3. Mai 2026 trafen wir uns zu unserer kleinen Frühlingswanderung auf dem Franziskusweg an der Thüringer Hütte. 15 Wanderfreunde und -freundinnen waren gekommen und wir fuhren in Fahrgemeinschaften zur Thüringer Hütte. Nach einer kurzen Beschreibung des Lebens von Franz von Assisi machten wir uns auf den 5 km langen Rundweg. 10 Kunststationen, die dem "Sonnengesang" des hl. Franziskus nachempfunden waren und 7 Lebensweg-Weisheiten begleiteten uns auf unserer Tour. Sonnenschein und herrlich bunte Frühlingswiesen machten diesen Ausflug zu einer gelungenen Frühlingswanderung. In der Thüringer Hütte beendeten wir bei Kaffee und Kuchen diesen schönen Tag. Bericht: Wanderführerin Renate Müller
von Vlada und Thomas Niedling 19. April 2026
Rundwanderung zum Bismarckturm Bad Kissingen 2026 Am Sonntagmorgen 19. April 2026 gegen 9 Uhr trafen sich acht mutige Wanderer im Regen um die Linde am Gersfelder Marktplatz und fuhren anschließend mit zwei PKW nach Bad Kissingen. Unterwegs sammelten sie eine Wanderfreundin aus dem benachbarten Frankenheim beim Kapellchen Oberweißenbrunn ein. Je näher die Autos nach Bad Kissingen kamen, desto besser wurde das Wetter, so dass sie glücklicherweise kurz vor 10 Uhr bei nur noch nieselndem, stark nachlassendem Regen starten konnten. Schon auf dem Weg zum Stationsberg verließ sie der Regen und die Sonne belohnte mit ihren warmen Frühlingsstrahlen etwas. Auf dem Weg zum Osterberg kamen die Wanderer an einigen Gräbern von verstorbenen Soldaten aus dem Bayrisch-Preußischen Krieg, Schlacht vom 10. Juli 1866 um Bad Kissingen, vorbei. Die Erzählungen des Wanderführers aus der Geschichte über diesen Krieg stimmte die Wanderfreunde nachdenklich. Gegen 12 Uhr mittags erreichte die Gruppe die Osterberghütte und legte mit Blick auf Bad Kissingen eine Rast ein. Gestärkt liefen die Wanderer durch den frühlingshaften Wald, der viel Vogelgezwitscher und ein Käutzchen zu bieten hatte, das zu hören war, ins Tal hinab, bevor letztlich noch der Sinnberg zu besteigen war. Auf dem Weg bergab von dort nach Bad Kissingen kamen sie nach einem kurzen Abstecher in den Sinnberggarten, ein Naturgarten vom Bund Naturschutz, endlich zum Bismarckturm, der Otto Fürst von Bismarck gewidmet ist. Von oben konnte man gut sehen, dass die Rhön immer noch wolkenverhangen war, während weiter im Süden der Himmel aufriss. Es war der richtige Ausflgsort für diesen Tag gewählt worden. Kurz bevor es noch einmal anfing zu regnen, erreichte die Gruppe die Stadt, wo Markttag war und alles voller Touristen. Ein starker Kontrast zu der Idylle in den friedlichen Laub- und Nadelwäldern der Umgebung. Nach dem Besuch des Kurparks kehrten die neun hungrigen Wanderer im Gasthaus zur Post ein. Satt und müde liefen sie zum Parkplatz Bergmannstraße zurück. Unterwegs kam die Sonne wieder zum Vorschein und alle waren sich einig, dass es richtig gewesen war, diesen Tag in der schönen Natur zu verbringen. Gegen 17 Uhr waren sie wieder in Gersfeld. Bericht: Vlada und Thomas Niedling Fotos: Thomas Niedling
von Vlada Niedling 26. März 2026
Jazz et Chanson Am 26. März 2026 trafen sich acht kulturbegeisterte Personen vor dem Rathaus in Gersfeld. Zwei weitere nahmen wir unterwegs nach Bad Neustadt a. d. Saale mit. Dank unserer Gäste aus Fulda, Artur und Tanja, konnten wir ganz entspannt mit zwei Autos zu unserer kleinen Kulturreise aufbrechen. In Bad Neustadt erwartete uns ein gemütlicher Abend in der Stadthalle. Schon nach den ersten Klängen der Band und mit der warmen Stimme der Sängerin, Birgit Süß, fühlten wir uns wie mitten in Frankreich. Mit viel Charme und kleinen Geschichten zu jedem Lied wurde schnell klar: Beim Chanson dreht sich alles um die Liebe. Die gefühlvollen französischen Klassiker nahmen uns sofort mit und die zwei Stunden vergingen wie im Flug. Gegen 22 Uhr machten wir uns auf den Rückweg nach Gersfeld. Wir waren uns einig: Ein bisschen Chanson haben wir an diesem Abend alle mit nach Hause genommen. Bericht: Vlada Niedling
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